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Everest

Autor
Francis, Sangma

Everest

Untertitel
Übersetzt von Harald Stadler. Illustriert von Lisk Feng. Ab 7 jahre
Beschreibung

„Muttergöttin der Erde“ heißt der Mount Everest in Tibet, „Stirn des Himmels“ in Nepal, bei uns wird er auch „Dach der Welt“ genannt. Sangma Francis hat viele Geschichten, Fakten und Legenden rund um den höchsten Berg der Welt gesammelt, beantwortet eine Menge spannender Fragen und begeistert alle Leserinnen und Leser mit dieser imaginären Reise in das Hochgebirge des Himalaya – in eine Welt voller Wunder.
(ausführliche Besprechung unten)

Verlag
NordSüd Verlag, 2019
Seiten
80
Format
Gebunden
ISBN/EAN
978-3-314-10476-3
Preis
20,00 EUR
Status
lieferbar

Zur Autorin / Zum Autor:

Autorin
Sangma Francis liebte Bücher schon als Kind. Sie arbeitet als freie Autorin und Lektorin und schreibt vor allem Bilderbücher. An der Kunst des Geschichtenerzählens fasziniert sie insbesondere die Möglichkeit, den Geschichten eine ganz eigene Stimmung zu verleihen. Sei es mit Worten oder mit Illustrationen. Sangma Francis lebt zurzeit in Berlin. »Everest« ist ihr erstes Buch bei NordSüd.

Illustratorin
Lisk Feng stammt ursprünglich aus China und lebt heute als freie Illustratorin in New York. Seit ihrem Abschluss am Maryland Institute College of Art im Jahr 2014 erschienen ihre Illustrationen in verschiedenen Publikationen, unter anderem in der »New York Times« und im Magazin »Monocle«. Sie arbeitet für die Werbung und hat mehrere Kinderbücher veröffentlicht. Lisk Feng wurde für ihre Illustrationen mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit der Silbermedaille der Society of Illustrators.

Zum Buch:

„Muttergöttin der Erde“ heißt der Mount Everest in Tibet, „Stirn des Himmels“ in Nepal, bei uns wird er auch „Dach der Welt“ genannt. Sangma Francis hat viele Geschichten, Fakten und Legenden rund um den höchsten Berg der Welt gesammelt, beantwortet eine Menge spannender Fragen und begeistert alle Leserinnen und Leser mit dieser imaginären Reise in das Hochgebirge des Himalaya – in eine Welt voller Wunder.

Denn der Mount Everest ist ein Berg, der nicht nur sprichwörtlich aus der Landschaft wächst, er tut das tatsächlich – Jahr für Jahr bis zu einem Zentimeter! Das liegt an dem Druck, mit dem sich die eurasische und die indische Kontinentalplatte gegeneinander schieben. Der höchste Berg ist also immer noch nicht ausgewachsen! Wie wird die Höhe eines solchen Giganten eigentlich gemessen? 1852 hat der geniale indische Vermesser Radhanath Sikdar als erster die Höhe des Everest – mittlerweile sind es 8.848 Meter – aus 150 Kilometer Entfernung mit Hilfe der Winkelvermessung festgestellt. Und 70 Jahre später haben die ersten Bergsteiger mit Atemmasken versucht, den Mount Everest zu besteigen. Warum mit Atemmasken? In extremer Höhe enthält die Luft viel weniger Sauerstoff. Die Sherpas, die am Fuß des Mount Everest leben, haben weniger Probleme mit der geringen Sauerstoffzufuhr, weil sie schon daran gewöhnt sind. Sie wissen auch, dass man den fünf Schwestern des langen Lebens in einem Tempel am Fuß des göttlichen Berges vor der Besteigung seinen Respekt erweisen sollte. Sonst stehen einem die berittenen Göttinnen bei dem gefährlichen Aufstieg nicht bei.

Aber nicht nur am Gipfel, auch auf dem Weg nach oben und rund um den Everest gibt es viel zu bestaunen: seltene Tier- und Pflanzenarten wie den Schneeleoparden, der 15 Meter weit springen kann; das legendäre Königreich Shambhala, das in den Gebirgsfalten des Himalaya verborgen sein soll, Yeti, den Schneemenschen, der trotz der Eiseskälte von bis zu 70 Grad Minus keine Kleider trägt. Lisk Feng hat alles, was im Text verständlich und genau erklärt wird, in tollen Bildern eingefangen, die so richtig Lust machen, alles über den Himalaya und seinen höchsten Berg zu erfahren.

Susanne Rikl, München